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Rheinhessen2016 Menschen – 200 Jahre und ein Ziel: 
Die Wonnegauer Weinkette zwischen Osthofen und Westhofen


Das Jahr 2016 hält viele außergewöhnliche Veranstaltungen bereit. Auch der Wonnegau hat sich einiges einfallen lassen – etwas, das es so in Rheinhessen noch nie gegeben hat.

Aus der Initiative von Osthofens Stadtbürgermeister Thomas Goller wurde die Idee geboren, zwischen Osthofen und Westhofen eine 2016 Teilnehmer umfassende Menschenkette zu bilden und eine Flasche Wein von Osthofen nach Westhofen wandern zu lassen.

Ist die Flasche angekommen, soll sich die Kette über ein akustisches Signal in Bewegung setzen, um sich an vier Ecken eines zentral gelegenen Ackers zu sammeln und anschließend die Zahl 200 zum Geburtstag von Rheinhessen zu bilden.

Unterstützt wird das Vorhaben durch Christiane Ziemer, Wettkampfdirektorin des Deutschen Fitness und Aerobic Verbandes, Choreographin u.a. bei der National Football League  und Inhaberin des Wormser „Hitchkick“.

Ihre Idee ist, mit mehreren hundert Betttüchern die gigantische Zahl 200  zu verbergen und wieder zu enthüllen. Das Ganze wird aus der Luft via Helicopter fotografiert.

Damit das gewagte Unternehmen, das am 20. August 2016 stattfinden wird, funktioniert,  müssen alle wissen, wo sie stehen. Deshalb wurden 2016 Buttons mit fortlaufender Nummer gedruckt, die in zahlreichen Geschäften in Osthofen und in Westhofen kostenlos zu haben sind. Einzige Bedingung: Die Teilnehmer müssen sich und ihre Zahl in einer Liste eintragen und damit die verbindliche Teilnahme an der Aktion zusagen. (Wichtig für die Teilnahme an der Menschenkette ist festes, bequemes Schuhwerk)

Vor dem Osthofener Markt werden die Vorbereitungen laufen, damit eine Woche später alles glatt geht. Dann sollen ab 16.00 Uhr die Menschen zur Weinkette strömen, bevor zwischen 18.00 Uhr und 18.30 Uhr der Helicopter kommt und das Spektakel aus der Luft verfolgt, wenn sich aus dem Menschenameisenhaufen die Zahl 200 formt.

Helikopter

Nach der offiziellen Aktion sind Rundflüge über Osthofen möglich.

Geschäfte, in denen die Buttons ausgegeben werden:
Infothek der Stadt Osthofen, Am Bahnhof
Reisebüro Hinterschitt, Carlo-Mierendorff-Straße 2
Optik-Bischoff,  Friedrich-Ebert-Straße 32
Der Brillenmacher Stephan Henn, Friedrich-Ebert-Straße 31-33
Elektro Weinbach, Friedrich-Ebert-Straße 56
Bäckerei Unteres Backhaus, Friedrich-Ebert-Straße 20
Bäckerei Unteres Backhaus, Rheinstraße 15
Bäckerei Harald Weber, Friedrich-Ebert-Straße 37
Bäckerei Tempel, Friedrich-Ebert-Straße 133
Fitnessclub Mrs. Sporty, Herrnsheimer Straße 20
ConTherapia, Ludwig-Schwamb-Straße 6
Bäckerei Harald Weber, Wormser Straße 21 in Westhofen


Programm: Osthofener Markt vom 12. bis 14. August 2016

Freitag, 12. August 2016
18.00 Uhr: Weinsommer zum Osthofener Markt im Weingut Schützenhof  der Familie Blass, Friedrich-Ebert-Straße 79, mit erlesenen Weinen und Leckereien aus der Winzerküche
19.00 Uhr: Offizielle Eröffnung des Osthofener Marktes im Weingut Schützenhof durch Stadtbürgermeister Thomas Goller
Danach Musik zum Tanzen und Genießen mit der Band „True Colours“

Samstag, 13. August 2016
Ab 17.00 Uhr: Schlemmen und Genießen beim Weinsommer unter dem über 120 Jahre alten Kastanienbaum und im mediterranen Ambiente des Gartens im Weingut Schützenhof. Unterhaltungsmusik bietet Klaus Steyer.

Sonntag, 14. August 2016

11.30 Uhr: Fassbieranstich  durch Verbandsbürgermeister Walter Wagner zur Eröffnung des traditionellen Biergartenfest des Kirchenmusikvereins Osthofen im Pfarrgarten der St. Remigius Kirche, (Friedrich-Ebert-Straße 49)
Bis 14.00 Uhr: Frühschoppenkonzert mit dem Blasorchester Gimbsheim
Geboten wird weiterhin leckerer bayerischer Mittagstisch, großes  Kuchenbüffet und originelles Bierkrugstemmen.
Zum Ausklang des Festes spielt das Blasorchester des KMVO 
14.30 Uhr: Gästeführung „Mühlheim – Kleiner Ort mit großer Vergangenheit“, Treffpunkt  Schleifgasse –Eingang Altmühle,  Dauer ca. 2 Stunden (Info 06242 5030109)



In Osthofen wird wieder gewandert und geschlemmt


Die Erfolgsveranstaltung „Tag der Türme“ wird am Sonntag, dem 7. August 2016, weitergeführt. Wie im vergangenen Jahr gehen die Besucher unter dem Motto „Schlemmen und Wandern“ entlang des Rheinterrassenweges auf Genuss- und Entdeckungsreise.

Anhand einer Karte können sich die Teilnehmer orientieren und ihre individuellen Schwerpunkte setzen. Der Einstiegs- bzw. Anfangspunkt ist frei wählbar. In der Infothek am Bahnhof und an jedem Stand gibt es Wanderkarten, auf denen nicht nur die Strecke, sondern auch das Angebot an jedem Türmchen erklärt wird.

Folgt man der Nummerierung, gelangt man zuerst an eines der schönsten Weinbergshäuschen Rheinhessens: der 1891 erbauten Miniaturburg Leckzapfen. Hier kann man bei weitem Blick über Osthofen die Weine des Weingutes Kratz und den deftigen Rheinhessen-Schmaus vom Weingasthof „Zum Weißen Ross“ probieren. Das Goldschmiedewerk  bietet erlesenen Wingertschmuck und für Kinder gibt es eine Hüpfburg.
 
Wandert man weiter nach Norden, gelangt man um zum Schnapp-Häuschen, einem neugotischen Turm, von dessen Dach man einen großartigen Ausblick über das rheinhessische Rebenmeer, die Rheinebene und an klaren Tagen bis in den Odenwald hat.  Die Wanderer erwartet Weine vom Weingut Blümel im Magdalenenhof und italienische Spezialitäten von Eric Washeim. Außerdem ist das Kaffeemobil von Karl-Heinz Schau vor Ort. Spaß am  Glücksrad bietet der Fitnessclub Mrs. Sporty.

Vom Schnapp gelangt man über die ehemalige SEG-Trasse, wo einst das „Giggelsche“ fuhr, und über den Eulenberg zur Altbachanlage. Dort gibt es eine Abkühlung vom Eiscafé Amalfi und mit den Wasserspielen der Jugendfeuerwehr. Erlesene Weine bietet das Weingut Margaretenhof und kulinarische Leckerbissen das Landhotel Zum Schwanen. Des Weiteren laden die Boulebahn am alten Eichhäuschen und ein „Kicker“ zu  sportlichen Aktivitäten ein.

Flyer Tag der Türme 2016Weiter führt der Weg durch das verwinkelte Tempelgässchen, das an die Besitzungen der Templer im 13. Jahrhundert erinnert. Nach Überquerung der Friedrich-Ebert-Straße folgt man dem Rheinterrassenweg zur Bergkirche und weiter zum Roten Häuschen.

An diesem neogotischen Turm kann man den Sekt der Sektmanufaktur Strauch und die Weine vom Weingut Spieß genießen, sowie Kulinarisches vom Restaurant Vis-a- vis. Um 13 Uhr und 14 Uhr wird ein originelles Szenenspiel zur Geschichte des Roten Häuschens vom Ehepaar Ruppert geboten.
 
Die  Wegstrecke führt weiter zum Flak-Häuschen, einem ehemaligen Horchposten aus dem  2. Weltkrieg. Dort präsentieren sich die Weingüter Wieder, Manfred Möllinger und Karl May. Gestärkt mit Fingerfood nach Rheinhessenart kann man auf der Plattform die weite Aussicht genießen. Ein Fernglas lohnt an diesem Punkt auf jeden Fall.

Zum Tag der Türme wird auch der Ross-Express wieder unterwegs sein. Haltestellen sind am Alten Herrnsheimer Weg beim Aufstieg zum Roten Häuschen und zum Weißen Häuschen, das  in diesem Jahr allerdings nicht besetzt ist, und am  Wendelin-Weißheimer-Platz, von wo man in wenigen Minuten den Bahnhof erreichen kann.






Osthofener Weinfestival ausgezeichnet

Um das neue Fest „Osthofener Weinmeile – Das Weinfestival im Herzen der Stadt“ zu bewerten, war eine Kommission der Dachmarke Rheinhessen vor Ort.

Nach Auswertung der Checkliste wurde Stadtbürgermeister Thomas Goller beglückwünscht: Das Fest hat die Mehrzahl aller Qualitätskriterien erfüllt und kann als Weinfest unter der Dachmarke Rheinhessen zertifiziert werden. Das bedeutet die Werbung auf deren Homepage und Aufnahme in die Broschüre „Dabei sein – Weinfeste und Events in Rheinhessen“.

„Als ich das erste Mal auf einem Vortrag von der Möglichkeit erfahren hatte, sich durch die Auszeichnung eines neuen Festes von anderen abzuheben, stand für mich fest, dass dies unser erklärtes Ziel sein muss“, betont Stadtbürgermeister Thomas Goller. „Ich bin stolz darauf, dass wir das gemeinsam geschafft haben. Und dass die Osthofener Weinmeile gleich beim ersten Anlauf in die Riege der auszeichneten Weinfeste aufgenommen worden ist, macht mich glücklich.“

Festmeile

„Rheinhessen – ausgezeichnet"  “ ist die Premium-Liga der Weinfeste. Dieses Gütesiegel der Dachmarke Rheinhessen ist mittlerweile ein Qualitätsversprechen, auf das sich die Gäste verlassen können, und weit über die Grenzen der Region bekannt. Dort, wo die Besucher dieses Siegel finden, haben sich die Veranstalter einem festgelegten Qualitätsanspruch verschrieben.

„Dass die Osthofener Weinmeile so gut angenommen wurde,  freut mich sehr und motiviert das ganze Team“, so Stadtchef Goller. „Die Vorbereitungen und der Entwicklungsprozess haben viel Zeit gekostet – Zeit, die gut investiert war, denn ein solches Fest ist mehr als nur eine gelungene Party. Es ist ein weiterer Ansatz, die Menschen vor Ort zusammenzuführen und die Identifikation mit unserer Stadt zu stärken.  

Ich glaube, wir haben mit dem Fest den Nerv der Zeit getroffen. Genuss und Flanieren war bereits das Erfolgsrezept beim „Tag der Türme" am Rheinterrassenweg, bei dem die Besucher selbstständig die Osthofener Gemarkung erkunden und an unseren historischen Weinbergstürmen nach Lust und Laune Schlemmen konnten. Ich freue mich schon jetzt auf die zweite Runde am 7. August 2016 wenn es wieder heißt: Schlemmen und Wandern am Rheinterrassenweg.“



Gemütliche Open-Air-Weinprobe

Zum Geburtstag von Rheinhessen gab es am Sonntagnachmittag im Osthofener Stadtpark eine Weinprobe, bei der jeder Teilnehmer einen Wein mitbrachte, den er oder sie für den besten aus der Region Rheinhessen hielt.

Das ehrgeizige Ziel, zum 200- jährigen Jubiläum ebenso viele  Rheinhessenweine zu verkosten, wurde zwar nicht erreicht, dennoch war Stadtbürgermeister Thomas Goller sehr zufrieden. „Für den Anfang war es schon ganz gut, die Mitbringweinprobe muss sich noch etablieren“, sagte er im Hinblick auf weitere Weinproben dieser Art.

Rund 60 Personen feierten im Stadtpark, der das passende Ambiente bietet, ein gemütliches Fest. Auf der großen quadratischen Weintafel, deren Tischdecken originelle Sprüche in rheinhessischer Mundart zeigten, waren 40 verschiedene Weine zu finden, wie Riesling, Burgunder oder Dornfelder und der „Osthofener Konfi-Wein“ aus 2015. Ein besonderes Tröpfchen hatte Inga May mitgebracht: eine Flasche Eiswein des Weingutes Ahnenhof,  gelesen in 1999, dessen Etikett auf  den Eisgang in 1929 hinwies, einem Jahr, an dem der Rhein zugefroren war.

Gemütliche Open-Air-Weinprobe

Die Besucher genossen die milden Temperaturen und die  lustige Geselligkeit bei einem oder auch mehreren Gläschen Wein. Familien mit Kindern hatten es sich auf einer mitgebrachten Decke auf dem Rasen gemütlich gemacht.

„Bei den Osthofener Bürgern kommt die Weinprobe gut an“, freute sich Ursula Feile, die die Idee zur Mitbringweinprobe eingebracht hatte, als im vergangenen Jahr die  Bürger dazu aufgerufen waren, Event-Vorschläge zum Jubiläum 200 Jahre Rheinhessen zu machen. Was ursprünglich als Weinprobe nach Feierabend angedacht war, wurde auf den Sonntagnachmittag gelegt und fand großen Anklang.

Bei der Veranstaltung wurden auch erstmals die kostenlosen Buttons für die Teilnahme an der Menschenkette am 20. August 2016  herausgegeben. Bei dieser weiteren Veranstaltung zum Geburtstag von Rheinhessen werden 2016 Menschen eine Kette zwischen Osthofen und Westhofen bilden und anschließend auf einem nahe gelegenen Acker die Zahl 200. Die angedachte Ver- und Enthüllungsaktion wird fotografisch vom Hubschrauber aus festgehalten. An diesem Tag sind auch Rundflüge um Osthofen möglich.



Am Bach der Hoffnung



Begeisterung beim großen Weinfestival


Überaus gelungen war das neue Fest „Osthofener Weinmeile - das Weinfestival im Herzen der Stadt“, das vom 24. bis zum 26. Juni 2016 rund 2000 Besucher in den alten Stadtkern von Osthofen zog und Jung und Alt begeisterte.

Das Motto „Ab uff die Gass, um zu feiern und Spaß zu haben“ stand  bei dem erstmals zum Jubiläum „ 200 Jahre Rheinhessen“ veranstaltete Fest im Vordergrund.

Bereits die Eröffnung auf der Hauptbühne in der gesperrten Ludwig- Schwamb- Straße begeisterte das Publikum. Stadtbürgermeister Thomas Goller rockte mit Gitarre, begleitet von Midmill-Drummer Boris Ritscher,  zu Melodien wie „Skandal im Sperrbezirk“ bis hin zu „We will rock you“. Das Besondere war, dass er in seinen Liedertexten alles verpackt hatte, was in einer Begrüßungsrede gesagt wird. Das Publikum sowie die geladenen Ehrengäste sangen kräftig mit und forderten mit ihrem Applaus sogar eine Zugabe.

Eröffnung

Die Festmeile bot mit Pagodenzelten und entsprechender Beleuchtung ein einladendes Ambiente. Zwölf Osthofener Winzer schenkten ihre Qualitätsweine aus, für  kulinarische Köstlichkeiten nach Rheinhessen Art sorgte der Weingasthof „Zum Weißen Roß“ und das Landhotel „Zum Schwanen“. Das  Eiscafé Amalfi hatte  sogar Rheinhessen - Eis kreiert, die AWO versorgte mit Kuchen und französische Leckereien gab es von den Freunden aus Mirebeau, die zum Anlass der 50- jährigen Partnerschaft gekommen waren.

Live Musik auf zwei Bühnen 

Die große Weinparty bot vielseitige Musik. Auf der Hauptbühne heizten am Freitagabend  verschiedenen DJs ein und am Samstagabend die Liveband „Studio No1“ mit aktuellen Popsongs und Partyklassiker, die das Publikum mitriss. Die Weinmeile war proppenvoll, es wurde gefeiert und getanzt bis zur später Stunde. „The Dullahans“ konnten am Samstagnachmittag krankheitsbedingt zwar nur in kleiner Besetzung auftreten, begeisterten aber dennoch mit Irish Drinking Music.

Abend

Ein Kontrastprogramm gab es in der idyllischen Altbachanlage, wo die kleine Bühne aufgebaut war. Gemütlich auf Strohballen sitzend genossen die Besucher das musikalische Angebot der  Jazzband Schubert, das von „Kaffeehausmusik“ bis hin zum Swing der 40er Jahre reichte, aber auch die fruchtigen Secco-Bowlen, die das Team der VOR-Tour der Hoffnung am Eichhäuschen anbot. Begeisterung fand auch die Gitarrenmusik von Jules Mellow und abgerockt wurde mit Gitarrist John Melo.

Altbachanlage

Interessante Weinstadttour

Die  Weinstadttour des Gewerbe -und Verkehrsvereins  mit  134 Teilnehmern führte zu sieben Osthofener Weingütern. Unterhaltsam und mitunter amüsant stellten die Winzer ihren Betrieb vor, nannten die bewirtschafteten Weinlagen, erläuterten die Herstellung von Wein oder Sekt und gingen auf alle Fragen der Besucher ein. Diese bekamen auch viel gezeigt, beispielsweise den Traubenvollernter im Weingut Knierim, ausgefeilte Technik in der Sektmanufaktur Strauch oder den großen Gewölbekeller zur Weinlagerung in über sechs Metern Tiefe  im Weingut von  Jutta und Joachim Ahl. In jedem Weingut gab es außer Weinproben auch eine kleine kulinarische Köstlichkeit, wobei  Küchenchef Johannes Hahn vom Weingut  Holzmühle für seine Rheinhessische Spezialität im Glas ein besonderes Lob erhielt.

Weinstadttour

„Ab uff die Gass…“

Ein Renner war auch das Mitbringfrühstück am Sonntag. Bereits um 10 Uhr herrschte großer Andrang  auf der Festmeile und im Nu hatte sich die lange Tafel in einen schön gedeckten Tisch verwandelt, an dem es an nichts fehlte. Ein gesundes Frühstücksangebot hatte auch das Fitnessstudio  Mrs. Sporty parat.

Gemütlich verweilte man und genoss die musikalische Unterhaltung  des Wonnegauer Blasorchesters und des Kirchenmusikvereins Osthofen sowie die anschließende Tanzshow der Garde und der Dance Illusion des CCO sowie den verschiedenen Abteilungen des Ballett- und Tanzstudios Mademoiselle,  die alle mit stürmischem Applaus belohnt wurden.

Festmeile

Vergnügungspark für Kinder

Viel los war auch  im Vergnügungspark für Kinder und Jugendliche auf dem Fischmarkt mit Kinderkarussell, Kinderschiffschaukel, Wurfstand und Angelspaß. Dafür hatte die Stadt Osthofen und die Sparkasse Worms-Alzey-Ried aus den Einnahmen von „Cooltur“ Freikarten an alle Osthofener Kitas, die Seebachschule, Jugendeinrichtungen und die Caritas ausgegeben.

Sogar beim strömenden Regen am Samstagmittag wurde ausgiebig der Parcours des EWR mit  dem „ucarver" (Elektroroller) genutzt. Eingeschränkt durch das Wetter war allerdings das Bühnenprogramm. Der Gesang- und Tanzspaß der AWO Kitas Rappelkiste und Zauberstein fiel buchstäblich ins Wasser. Begeisterung fanden dann die Darbietungen der Seebachschule.

Riesenstimmung und total viel Aktion herrschte im „Willkommenszelt" der Flüchtlinge, in dem etliche Osthofener Bürger zu Gast waren und mit Tee, Kaffee, Gebäck und syrischen Spezialitäten bewirtet wurden. Im Zelt und davor wurde gesungen, geklatscht und getanzt zu Trommeln und Gesang, was einige Besucher zum Mitmachen animierte.

Das vielseitige Programm des Stadtfestes beinhaltete auch die Lesung „Auf der Suche nach den goldenen Hügeln“ von Manuela Bach, außerdem waren  Gästeführungen angeboten.

Die Besucher des Festes waren sich am Ende einig, es sollte im jährlichen Veranstaltungskalender der Stadt einen festen Platz haben.

Die teilnehmenden Weingüter am Fest:
Die Weingüter Steinmühle, Knierim, Dalbergerhof, Margaretenhof,  Neuhof, Helenenhof, Holzmühle, Wieder, Bert Wechsler Erben, Borntaler Hof, Schützenhof, Schönauer Hof

Teilnehmer Weinstadttour: Die Weingüter Karl May, Liebenauer Hof, Margaretenhof, Blümel im Magdalenenhof, Knierim, Dalbergerhof, Bert Wechsler Erben, Jutta und Joachim Ahl, Holzmühle



Kinder agieren für Kinder


Die Aktionen zugunsten der „VOR-Tour der  Hoffnung“ gehen weiter. Denn das Osthofener Orga-Team hat es sich zum Ziel gesetzt, den Benefiz-Radlern, die am 8. August in Osthofen Station machen, eine möglichst hohe Spendensumme zu übergeben, die zu hundert Prozent an krebskranke und hilfsbedürftige Kinder geht.

PuppenballettDie Puppenfee

Das nächste Event findet am Sonntag 10. Juli 2016, um 17 Uhr (Einlass 16 Uhr), in der Osthofener Carl-Schill-Turnhalle (Carlo-Mierndorf-Straße 10) statt: Die Puppenwerkstatt des Ballett- und Tanzstudios Mademoiselle präsentiert die Aufführung „Die Puppenfee“. Der Eintritt kostet für Kinder und Erwachsene je 5 Euro. Karten sind im Reisebüro Hinterschitt in Osthofen erhältlich. Telefon 06242 60001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Puppenwerkstatt
Gestalte deine eigene Puppe

Ebenfalls von der Puppenwerkstatt wird unter dem Motto „Lernen, Spaß haben und etwas Gutes tun“ ein Nähkurs für Kinder ab sechs Jahren angeboten. Jedes Kind kann unter Anleitung seine eigene Puppe gestalten. „Der erste Kurs am 17. Juli ist bereits ausgebucht“,  informiert Leiterin Eugenie Platt. „Wegen der großen Nachfrage bieten wir einen weiteren Termin am Montag, 18. Juli von 15 Uhr bis 17 Uhr an. Da sind noch wenige Plätze frei.“ Sollten noch mehr Anmeldungen kommen, gibt es noch weitere Nähkurse.

Kosten: 15 Euro
Adresse: Wormser Weg 25, Osthofen
Anmeldung: info@ballett-tanzstudio-mademoiselle.de
Telefon 0173 2706531
Mit den Einnahmen beider Veranstaltungen  wird die VOR-Tour der Hoffnung unterstützt.



Die Jumelage gemeinsam feiern
In diesem Jahr besteht die Städtepartnerschaft Osthofen mit Mirebeau bereits ein halbes Jahrhundert. Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten vom 3. bis 5. Juni reist eine Delegation aus Osthofen in den französischen Kanton in Burgund.

  
„Mit 53 Personen ist die Beteiligung sensationell“, freute sich Frank Wagner, Vorsitzender des Internationalen Freundeskreises der Stadt Osthofen (IFSO), bei einem Pressegespräch. Am Montag radelte bereits Inga May von Basel aus nach Mirebeau, dienstags startete eine sechsköpfige Gruppe, die in vier Tagen die komplette Strecke von rund 450 Kilometern mit dem Fahrrad zurück legt, weitere 26 IFSO-Mitglieder fahren mit dem Auto zu den Feierlichkeiten in Mirebeau.

Mit dabei sind auch 20 IGS-Schüler der Klassenstufe sieben bis zehn. Dank der finanziellen Unterstützung des Deutsch-Französischen-Jugendwerkes fahren die Schüler mit den Lehrerinnen  Martina Kokol und Susanne Biundo bereits am Mittwoch mit dem Bus in die Partnerstadt. „Für uns ist es genauso aufregend wie für die Schüler, da wir zum ersten Mal einen Schüleraustausch begleiten“, sagte Lehrerin Kokol. Reger Kontakt zu den französischen Schülern bestehe seit deren Besuch im vergangenen Herbst. „Mit dem Gegenbesuch wollen wir die Verbindung intensivieren“, betonte sie.

In Mirebeau erwartet die Gäste ein attraktives Festprogramm, in dessen Mittelpunkt die Fortschreibung der Partnerschaftsurkunde steht, informierte Frank Wagner. „Unseren Schülern wird das dortige Jugendparlament ihre Arbeit vorstellen und einen schönen Abschluss des Aufenthalts gibt es am Sonntag auf Schloss Arcelot.“

Außerdem werden die Teilnehmer der Geburtstagsfeier Ehrengäste bei der offiziellen Einweihung eines neuen Verkehrskreisels  in der Partnerstadt sein, der den Namen „Osthofen“ trägt.

„Mit dem Schüleraustausch kann die Jumelage lebendig bleiben und der Fortbestand der Städtepartnerschaft gesichert werden“, betonte VG Bürgermeister Walter Wagner.

Mirebeau
(von links) Bürgermeister Walter Wagner, Martina Kokol, Frank Wagner, Uwe Kern, IFSO-Mitglied Jobst Waldow, Ernst-Heinrich Ahl

Jubiläumswein zum Fest

Beim  Schüleraustausch im Oktober war es für die französischen Schüler ein besonderes Erlebnis, eine Traubenlese im Weinberg des Osthofener Winzermeisters Ernst-Heinrich Ahl mitzumachen. Dieser hatte die Idee, einen Jubiläumswein zu kreieren, den er beim Pressegespräch vorstellte. Entstanden ist eine „Gewürztraminer Auslese“. Eine Probe dieses Weins hatten die Franzosen bei einem Besuch von Britta und Ernst-Heinrich Ahl bereits verkosten dürfen. „Sie waren völlig begeistert, weil er fruchtig und lieblich ist“, berichtete Ahl.

Ansprechend gestaltet ist auch die Flasche des edlen Getränks mit einem Sonderetikett, das die französischen Grundschüler mitentworfen hatten.

Der Jubiläumswein werde während des Festes zur 50jährigen Jumelage serviert, so der Erste Beigeordneter Uwe Kern, der den IFSO-Mitgliedern für die Revitalisierung der Städtepartnerschaft, die längere Zeit in der Stille verharrte, dankte.

Insgesamt gibt es 1000 Flaschen des Jubiläumsweins. Geplant ist, je einen Euro pro verkaufte Flasche  zu spenden, informierte  Ahl. Dadurch konnte bereits  die Busfahrt der Schüler nach Mirebeau finanziert werden


Der Witterung getrotzt

Trotz der kühlen Temperaturen am  Pfingstsonntag war das Kennenlern-Picknick ein voller Erfolg. Zwar waren deutlich weniger Besucher  in den Osthofener Stadtpark gekommen als beim Auftakt im Vorjahr, aber die Stimmung war wieder großartig.

  
Sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene hatten gemeinsam jede Menge Spaß bei den zahlreichen Sport- und Spielangeboten der Vereine und Organisationen. Und die vielen Kinder und Jugendlichen, die das Bungee-Run, die Airtrack-Bahn und das Volleyball – Kleinfeld der TGO nutzen, kamen sogar ins Schwitzen. Begeisterung herrschte auch im Fußballkleinfeld des FSV 03 Osthofen, wo die Profis spielerisch mit Kindern um den Ball kämpften und bei der Diabolo-Show der Gruppe „The Battle“ von der Wonnegauschule.



Während sich stolz die Kleinen zeigten, die von den Caritas Kitas als lustige Tiere geschminkt  worden waren, nutzten die Besucher das kostenfreie kulinarische Angebote der politischen Parteien, das vom großen Kuchenbüffet, zu dem die AWO den Kaffee lieferte, über Käsespieße bis hin zu lecker belegten Schnittchen reichte.

Großes Interesse fand der Stand der Gästeführer, die Auskunft zu ihrem neuen Programm gaben und das Team der  „VOR-Tour der Hoffnung“, das zur Benefizradtour zugunsten krebskranker Kinder informierte und Spenden sammelte.

Für Aufsehen sorgten die außergewöhnlichen Zeichnungen des 17-jährigen „MHC“ (Künstlername) aus Marokko am Infostand der „IWO“ (Interkulturelle Wohngruppe Osthofen). „Für ihn suchen wir ganz dringend eine Lehrstelle, denn er wird im Herbst volljährig und ohne Ausbildungsplatz ist seine Zukunft sehr ungewiss“, sagte Betreuerin Monika Schäfer.

„Intention des Festes ist  der nähere Kontakt von Osthofenern mit Neubürgern“, informierte Stadtbürgermeister Thomas Goller, der sich über die gelungene zweite Auflage des Kennenlern-Picknicks freute. „Es wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden, bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein.“


 
Info
Während der Veranstaltung  wurde der Turngemeinde Osthofen (TGO) und dem Fußballverein FSV 03 Osthofen der Integrationspreis 2015 verliehen, der aus dem bisherigen Umweltpreis hervorgeht.  Stefan Frohnhöfer übergab das vom EWR gestiftete Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro je zur Hälfte an die beiden Vereine für ihr herausragendes Engagement im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.



Gemütlich ins Wochenende




Interessante Einblicke

Mit der Entdeckertour „Wingert, Wein & weite Blick“ zum Auftakt der diesjährigen Saison präsentierten die Osthofener Gästeführer ein völlig neues Thema im Programm. 
  
Bei typischem Aprilwetter wanderten zwei Gruppen vom Start an der Bergkirche durch die südlichen Weinberge Osthofens und erfuhren dabei, unterhaltsam verpackt, viel Wissenswertes. Das Wetter nahm man gelassen, es tat der guten Stimmung keinen Abbruch, man genoss die herrlichen Ausblicke sowie Einblicke in die Thematik des Weinanbaus.

Bei strahlendem Sonnenschein kam die erste Gruppe am Flakhäuschen an und wurde mit einer Weinprobe vom Weingut Birgit und Dieter Kratz empfangen, die auch kurzweilige Informationen zum Riesling und anderen Rebsorten gaben. Gästeführerin Ursula Feile erläuterte die Geschichte  des Flakhäuschens, von dessen Plateau die Besucher einen 360- Grad-Blick bis in den Odenwald und in die Pfalz haben. „Das schlichte Weinberghäuschen, um 1900 von Karl Staufer erbaut, diente als Unterstand bei schlechtem Wetter. Während des Ersten Weltkriegs wurde es als  Späh- und Horchposten genutzt. Eine Flak hat hier nie gestanden“, so Feile.

Entdeckertour
Ein gutes Tröpfchen gab es für die Wanderer von Peter Buschei vom Weingut Wieder

Im Laufe der Wanderung informierte sie auch über die fünf großen Weinbaugebiete Osthofens, nannte die Unterschiede in der Arbeitsweise von früher zu heute und am jeweiligen Objekt zeigte sie verschiedene Arten des Anbaus von Reben. Aufschlussreich waren ihre Ausführungen zur Bedeutung von Löss oder lehmhaltigem Boden für den Geschmack der Trauben, zum Einsatz von Pheromon-Fallen für den Traubenwickler und  zur Reblaus, die früher große Schäden an den Wurzeln der Reben angerichtet hatte.
  
Heftiger Sturm und Regen schränkte den Aufenthalt am Weißen Häuschen ein, zu dessen Geschichte Gästeführer Peter Berger informierte. An der fest installierten großen Tafel in der Nähe des Häuschens luden Peter und Christine Buschei vom Weingut Wieder zur Weinprobe und zu köstlichen kleinen Leckereien ein.

Am Roten Häuschen wärmten wiederum Sonnenstrahlen. Zum Abschluss der Tour genoss man die Weinprobe vom Weingut Knierim und amüsierte sich köstlich bei einem Szenenspiel in Mundart. Dafür waren Gästeführer Andreas Ruppert und Ehefrau Renate in die Rolle des kinderlosen Ehepaars Schorsch und Sofie Knierim in 1927 geschlüpft und präsentierten originell sowohl ein Stück Familiengeschichte als auch Historie des um 1900 erbauten Häuschens.

Info
Das Programm der Gästeführungen finden Sie hier .
Individuelle Führungen können in der Infothek der Stadt Osthofen gebucht werden.
Tel. 06242 5030109 oder per E-Mail: b.witt@vg-wonnegau.de



RHEINRADELN
am 22. Mai 2016 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

  Programm Osthofen

Freiwillige Feuerwehr Osthofen
„Tag der offenen Tür"

Attraktives Programm rund ums Feuerwehrgerätehaus in der Goldbergstraße, originelle Spiele mit der Jugendfeuerwehr, Kinderbelustigung, Leckeres vom Grill und musikalische Unterhaltung vom Kirchenmusikverein Osthofen

RheinRadler-Eis und erfrischende Cocktails
Hausgemachtes Radler-Eis und leckere Cocktails beim Eiscafé „Amalfi“, Bahnhofstraße 1

Boxenstopp beim Wechslerwein

Auftanken, Spaß haben und Genießen unter der alten Kastanie mit Qualitätswein, Leckerem aus der Gutsküche, Live Musik der „Frosch Companie“ im Weingut  Bert Wechsler Erben der Familie Ahl, Ziegelhüttenweg 9

Boxenstopp beim Weingut Wechsler

Verweilen in der historischen Holzmühle
Ab 11.30 Uhr: Hausgemachte Gerichte, köstliche Weine, alkoholfreie Getränke und mehr im idyllischen Ambiente des Weingutes Holzmühle der Familie Hahn, Schwerdstraße 20.
Ab 14 Uhr: frischer Erdbeerkuchen und Kaffee vom Bürgerverein Wonnegau

Chill-Out-Lounge
Zwischen Osthofen und Mettenheim mit Blick auf das „Radlergeschehen“: Entspanntes Verweilen bei gutem Wein vom Weingut Blümel im Magdalenenhof und mediterranen Spezialitäten der Seelenfuttermanufaktur Eric Washeim. Außerdem: Stand mit niveauvollem „Osthofener Wingertschmuck“ von Henn & Seemann

Radlerstopp bei den Seebachmaisjer
Erfrischende Getränke: Wein, Schorle und alkoholfreie Getränke bieten die Seebachmaisjer des CCO. Weiterhin: Kinderschminken und Kindertatoos. Standort: Alter Herrnsheimer Weg

Den Sanitätsdienst übernimmt das DRK Osthofen. Zelt für medizinische Versorgung: Vor  der Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau, Am Schneller 3.



Für Neubürger und „Alt-Osthofener“
Kennenlernen beim Picknick im Osthofener Stadtpark
  
Nach dem gelungenen Start im vergangenen Jahr sind am Pfingstsonntag alle „Alt-Osthofener“ und Neubürger der Stadt zu einem Picknick in den Stadtpark eingeladen.

Bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein können die großen und kleinen Besucher gemütlich auf dem Rasen verweilen, das idyllische Ambiente des Parks genießen sowie ihr mitgebrachtes Picknick oder das kostenfreie Angebot der Vereine und Organisationen.

Kennenlern-Picknick

Neben Kaffee, Kuchen und kleinen Leckereien gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm mit:
-    Bungee - Run
-    Fußball - Kleinfeld
-    Volleyball - Kleinfeld
-    Kinderschminken
-    Kinderprogramm

Als kleine Attraktion zeigt um 15 Uhr die  bekannte Gruppe „The Battle“ eine Diabolo-Show. Anschließend kann unter Anleitung das Diabolo probiert werden.

Photo by Birgit Hoehn 2016

Wann? Am Sonntag, 15. Mai 2016, von 14 Uhr bis 18 Uhr
(Bitte Gedeck mitbringen und Picknickdecke nicht vergessen)



VOR-TOURDie VOR-TOUR der Hoffnung
rollt in Rheinhessen
 
Zum 21. Mal treten wieder namhafte Sportler, Politiker, Manager, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger kräftig in die Pedale, um krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen. Aus Osthofen wird der erfolgreiche Mountainbiker Karl Platt (Deutscher Meister) dabei sein.

Ziel der VOR-TOUR der Hoffnung, die vom 07. bis 09. August 2016 durch Rheinhessen rollt, ist es, möglichst viele Spenden zu sammeln.

Am 8. August macht die Benefiz-Radtour in Osthofen halt. Bis dahin sollen in der Wein- und Sektstadt zahlreiche Aktionen gestartet werden, deren Ertrag beim 40-Minuten- Aufenthalt der Radler an die Verantwortlichen des Vereins  übergeben wird. Weiterhin soll an diesem Tag ein „Fest im Zeichen der Hilfe“ im Stadtpark stattfinden. Einige Osthofener Kita- Kinder werden fleißig üben, um beim Fest mit Sänger Chris Bennett sein eigens für die Tour geschriebenes Lied zu singen, das unter dem Motto steht: „Wenn man gesund ist, hat man 1000 Wünsche, wenn man krank ist nur einen – nämlich gesund zu werden.“ 

Gruppenfoto Radler

Zur Präsentation des Projekts sind Firmen, Vereine, Organisationen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen: Am Donnerstag, 28. April 2016 um 19 Uhr im Rittersaal des Weingasthofs „Zum Weißen Roß“. Hier können auch Ideen zu Spendenaktionen besprochen werden.  

Hilfe, die zu hundert Prozent ankommt!
Die VOR-TOUR-Radler haben in den vergangenen Jahren über 2,7 Millionen Euro an Spenden erradelt. Das Geld kommt Cent für Cent den Kindern und betroffenen Familien, sowie namhaften Forschungseinrichtungen zugute. Sämtliche Kosten werden von Sponsoren oder den Teilnehmern selbst getragen. Die Verwaltung der Spenden liegt allein in der Hoheit der Kämmerei der Universitätsstadt Gießen.

Die TOUR- Organisatoren hoffen auf ein ähnlich gutes Spendenergebnis wie im vergangenen Jahr, wo  421.618,68 Euro zusammen kamen. Besonders hervorzuheben ist, dass von den erradelten Spendengeldern stattliche  Beträge in die Region zurückfließen. So unterstützt die VOR-TOUR beispielsweise seit Jahren den Förderverein für Tumor und leukämiekranke Kinder in  Mainz nach dem Motto: Wir radeln in der Region für die Region!

Spenden
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
IBAN: DE40 5535 0010 0006 1833 55
oder
Volksbank Alzey-Worms
IBAN: DE49 5509 1200 0080 0000 06

Stadt Osthofen
Verwendungszweck: VOR-TOUR der Hoffnung
Für Spendenbescheinigung bitte Name und Anschrift angeben



Neue Tagesförderstätte der Lebenshilfe in Osthofen
 
In absehbarer Zeit wird die Lebenshilfe Worms-Alzey in Osthofen eine Tagesförderstätte für schwerstbehinderte Menschen errichten.

„Damit wird die Versorgung im ambulanten Pflegebereich komplettiert“, freute sich Stadtbürgermeister Thomas Goller bei  der Grundstücksbegehung. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hatte der Verein der Lebenshilfe Worms-Alzey das knapp 2000 Quadratmeter große Grundstück zwischen Wonnegauschule und der Straße „Alter Herrnsheimer Weg“ erworben.

„Erstmals hatten wir in 2014 im Ministerium die Einrichtung einer weiteren Tagesförderstätte (TFS) diskutiert", informierte Norbert Struck, Geschäftsführer der Lebenshilfe Worms-Alzey. „Am Standort Worms in der Kurfürstenstraße haben wir 49 Plätze zur Verfügung. Unsere Kapazität ist längst ausgeschöpft und der Bedarf steigt stetig.“ Hinzu komme, dass in der Wormser Lebenshilfe-Werkstatt einige Menschen beschäftigt sind, bei denen es abzusehen ist, dass sie mit zunehmendem Alter zum Schwerstpflegefall und somit zu Kandidaten der TFS werden.

Foto: Jannik Reinecke/ Die Knipser
Bei der Grundstücksbegehung: (von links) Vorsitzender Ulrich Granseyer, Landrat Ernst Walter Görisch, Kreisbeigeordneter Klaus Mehring, Stadtbürgermeister Thomas Goller, Geschäftsführer Norbert Struck, VG-Bürgermeister Walter Wagner, Klaus Hagemann, Schatzmeister Richard Götz. (Foto: Jannik Reinecke/ Die Knipser)

Viele der Ganztagsbetreuten der TFS Worms kommen aus Osthofen. „Deshalb lag es nahe, dort einen weiteren  Standort einzurichten“, berichtete Ulrich Granseyer, Vorsitzender des Lebenshilfe Vereins.

Die Nachfrage bei der Stadt war positiv. „Der damalige Bürgermeister Wolfgang Itzerodt hat sogar bei der Grundstücksuche geholfen“,  so Granseyer. In seinem Nachfolger, Stadtbürgermeister Thomas Goller, habe man weiterhin einen guten Kooperationspartner.

Dem geplanten Vorhaben am Standort Osthofen stand auch Landrat Ernst Walter Görisch gleich aufgeschlossen gegenüber. „Ich freue mich, dass zum einen die Tagesförderstätte dem gesamten Landkreis zur Verfügung steht, zum anderen, dass damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, sagte er beim Ortstermin.

Entstehen werden in Osthofen neun Plätze für Schwerstbehinderte. Der Bedarf sei allerdings größer. Deshalb sei auch eine Erweiterung der Einrichtung möglich, zumal es die Größe des Grundstücks erlauben würde.  Gleichfalls bestehe die Idee, auf dem Grundstück kleine Wohngruppen für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf einzurichten. „Einige haben weit über 40 Jahre in der Werkstatt gearbeitet, die Lebenshilfe ist für sie wie eine Familie“, so Struck
 
Der Standort in Osthofen sei ideal, betonte Granseyer. „Er kann von den Fahrdiensten der Lebenshilfe, die die Personen  morgens in die Einrichtung bringen und am späten Nachmittag wieder nach Hause bringen, gut angefahren werden.“ 

Der nächste Schritt für die Realisierung des Projektes sei nun die Beratung sei mit den Architekten.



Helfende Hände in Osthofen
 
Erfreulich gut besucht war das Treffen im Bürgerhaus, zu dem der Osthofener Arbeitskreis „Bunter Tisch“ eingeladen hatte. Es war die Auftaktveranstaltung zu weiteren Treffen, mit denen eine Plattform zum Austausch von Osthofener Bürgern mit Flüchtlingen entstehen soll.  

„Durch Kennenlernen und persönlichen Kontakt werden Vorurteile und auch Ängste abgebaut“, weiß Bernd Bänfer, Mitgründer  des Helferkreises „Bunter Tisch“, der eng mit der örtlichen Caritas zusammenarbeitet. „Osthofen hat mit derzeit 52 Flüchtlingen den größten Anteil in der VG-Wonnegau und alle sind dezentral untergebracht, was von großem Vorteil ist.“  

Stadtbürgermeister Thomas Goller bedankte sich beim Arbeitskreis und der Caritas, vertreten durch Alexandra Heinecker. „Durch die geplanten regelmäßigen Zusammenkünfte ist es möglich, die Probleme der Flüchtlinge zu verstehen und Wege zu finden, um zu helfen“, sagte er. „Wichtig für die Integration der Neubürger ist es, sie als Partner anzuerkennen, damit sie in der Gesellschaft ankommen.“

Bunter Tisch

Eine türkische Frau, die seit 28 Jahren in Deutschland lebt, sagte: „Ich weiß, wie schwer es ist, wenn man in ein fremdes Land kommt. Wenn die Sprachbarriere nicht wäre, könnte man noch mehr Kontakte herstellen. Ich hoffe, wir können hier neue Freundschaften schließen.“

Zu dem gemütlichen Treffen, für das die Teilnehmer Salate und Tee, Kaffee und Kuchen mitgebracht hatten, waren Osthofener Bürger, einige mit türkischer Abstammung, und Flüchtlinge gekommen, von denen die meisten erst seit zwei Monaten in Osthofen sind.

„Wir sind so dankbar, hier zu sein“, war der Tenor der interkulturellen Vorstellungsrunde in  Deutsch, Englisch und von einem der Teilnehmer ins Arabische übersetzt. Die überwiegend aus Syrien kommenden Flüchtlinge berichteten von ihren Berufen, in denen sie in ihrem Heimatland gearbeitet hatten. Dabei waren ein Journalist, ein Jurist, ein Ingenieur, ein Computerspezialist und ein Lehrer, der mit Frau und drei Kindern jetzt in Osthofen lebt.

Für die Flüchtlinge gab es von Osthofener Bürgern einige Hilfsangebote. Axel Sawitzki bot im Arbeitsprojekt „Casa Nova“ ein Praktikum an, das zur Ausbildung führen kann und seine Ehefrau, Kinder- und Jugendtherapeutin, die psychologische Unterstützung im Bedarfsfall. Stadtratsmitglied Jochen Piehl lud zu einem Fahrradfahr-Kurs ein und Beigeordneter Günter Sum zur Mithilfe beim demnächst stattfindenden Umweltprojekt.

Es gibt aber auch bereits bestehende Hilfsangebote. Die Osthofenerin Elli Olff betreut beispielsweise eine afghanische Familie, eine Mutter mit vier Kindern. „Zwei der Kinder besuchen die 5. Klasse der Otto-Hahn Schule in Westhofen und werden dort exzellent betreut“, sagte sie.  Ein ebenso großes Lob ging an die Osthofener Kita Arche Noah, die das dreijährige Mädchen der Familie besucht.

Info
Es werden noch weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die beim Erlernen der Sprache helfen, den Arztbesuch oder Behördengänge begleiten oder bei kleinen Dingen des Alltags behilflich sind.

Der Helferkreis trifft sich am 29.02.2016 um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Osthofener Caritas (Rheinstraße 45). Jeder, der sich in der Gruppe engagieren möchte, ist herzlich willkommen.

 


 


RHEINRADELN 2016 – Mach mit!
 
RHEINRADELNIm kommenden Jahr ist der Termin der erfolgreichen Veranstaltung RheinRadeln auf Sonntag, den 22. Mai 2016, festgelegt.

Entlang der Strecke zwischen Oppenheim und Worms-Herrnsheim soll den Teilnehmern von 10 Uhr bis 18 Uhr wieder ein Stück rheinhessische Lebensart geboten werden.

Zum Jubiläum „200 Jahre Rheinhessen“ in 2016 haben einige der beteiligten Städte und Gemeinden bereits besondere Attraktionen und originelle Ideen für das Rahmenprogramm von RheinRadeln entwickelt.

Wir bitten Osthofener Vereine und Organisationen, sich mit Beiträgen an dem sportlichen Volksfest zu beteiligen. Vorstellbar wäre auch ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Gesang, das die Besucher zum Verweilen einlädt.

Der Termin für Gestaltung und Druck von Werbematerial und Flyern wurde bereits auf Anfang Januar 2016 gelegt. Wer sich am Programm zu „RheinRadeln 2016“ beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zum 10. Dezember  2015:
Infothek der Stadt Osthofen, Tel.: 06242 5030109, E-Mail b.witt@vg-wonnegau.de

Gez. Thomas Goller
Stadtbürgermeister



Ein kleines Pflänzchen zum Blühen bringen
 
Im Rahmen des ersten Schüleraustauschs zwischen den Partnerstädten Osthofen und Mirebeau waren 20 Schüler des Collège Arthur Rimbaud (Mirebeau/Frankreich) in Osthofen zu Gast.

„Viele der Schüler sind im Jugendparlament in Mirebeau aktiv und haben uns bei einem Besuch im April sehr herzlich empfangen“, informierte Frank Wagner, Vorsitzender des Internationalen Freundeskreises der Stadt Osthofen (IFSO). Deshalb lud der damalige Erste Beigeordnete Klaus Hagemann die Jugendlichen spontan zu einem Besuch nach Osthofen ein.

So habe sich in Kooperation mit der Comité Jumelage von Mirebeau, der dortigen Schule, der IGS Osthofen und dem IFSO kurzfristig die Möglichkeit eines Austausches ergeben. „Da die Partnerschaft in den letzten Jahren nicht sehr aktiv war, hoffen beide Seiten, dass auf diesem Wege die Verbindung wieder intensiviert werden kann“, so Wagner.

Ein abwechslungsreiches Programm wurde den Schülern von Mittwoch bis Sonntag geboten. Neben der Teilnahme am Unterricht und Besichtigung der IGS, die die Jugendlichen aus Frankreich wegen der modernen Ausstattung begeisterte, gab es einen Ausflug nach Heidelberg mit Besichtigung des Schlosses und der Altstadt.

Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Carole Poniewiera (Collége Mirebeau), Didier Lenoir (Verbandsbürgermeister Canton Mirebeau), Eva-Maria Grüner (IGS), Ernst-Heinrich Ahl (IFSO), Guy Vincent Viry (Comité Jumelage Mirebeau), Frank Wagner (IFSO). Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Das absolute Highlight war  die Weinlese mit dem Weingut Margaretenhof am Samstag. Winzermeister Ernst-Heinrich Ahl hatte die Idee, zum 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft im kommenden Jahr einen Jubiläumswein gemeinsam mit den französischen Freunden zu ernten.

Mit Eifer und Begeisterung machten sich die Jugendlichen und weitere fleißige Helfer daran, die Trauben für den besonderen Wein zu lesen, sodass man in Rekordzeit mit der Arbeit fertig war. Natürlich wurde auch ausgiebig von den Trauben genascht und viel gelacht im Weinberg.
Bei einem gemeinsamen Abendessen, zu dem auch die gastgebenden Eltern eingeladen waren, betonten Stadtbürgermeister Thomas Goller, Cantonsbürgermeister Didier Lenoir und Guy Vincent-Viry, Präsident des Comité Jumelage, die Bedeutung der deutsch-französischen Partnerschaft, die mit der Jugend neu belebt werden könne. Mit dem Schüleraustausch sei  zwar erst ein kleiner Schritt getan, man hoffe aber, dass hier ein kleines Pflänzchen zum Blühen kommt.

Der Gegenbesuch ist für das Jubiläumsfest im kommenden Jahr  geplant, wozu von französischer Seite alle Anwesenden eingeladen wurden. Stadtbürgermeister Goller lud zum erstmals Ende Juni stattfindenden Stadtfest ein und wünscht sich, dass sich die Franzosen mit einem Stand beteiligen.

Am Sonntagnachmittag hieß es dann, Abschied zu nehmen. „In einer Mail, die mich abends von der Schulleiterin erreichte, heißt es: „Vielen Dank … es war sehr schön und die französischen Eltern sind begeistert“, berichtete Frank Wagner.



Spatenstich für zukunftsgerichtetes Projekt
 
Vor etwa einem Jahr war die Verwaltung mit Verbandsbürgermeister Walter Wagner und Stadtbürgermeister Thomas Goller aktiv und kooperativ das Projekt medizinische Versorgung angegangen. 

Am Freitagmorgen erfolgte bereits der Spatenstich für das Gesundheitszentrum (GO) auf dem ehemaligen Wander-Gelände unweit des Bahnhofs Osthofen.

Die aktive Wirtschaftsförderung und Vernetzung von Kommune und privaten Initiatoren ermöglicht jetzt ein attraktives Angebot, um den Ärzten ein optimales Arbeitsklima zu schaffen. „Nur so ist es möglich, junge Ärzte nach Osthofen zu bringen mit dem Ziel, langfristig die medizinische Versorgung auf dem Land zu sichern“, betonte Stadtbürgermeister Goller beim offiziellen Spatenstich.

„Neben IGS dem künftigen S-Bahn-Halt  ist es ein weiteres wichtiges Projekt, das Osthofen auch für Neubürger attraktiv macht.“ Er erinnere sich  noch gut an die langen Diskussionsrunden, die der Entscheidung zum Bau des GO vorausgegangen waren.

Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Stadtbürgermeister Thomas Goller und die Initiatoren freuen sich über den offiziellen Spatenstich der Kinder zum Bau des Gesundheitszentrums

Das moderne Gebäude des Gesundheitszentrums wird über drei Geschosse sowie eine zusätzliches Dachgeschoss, das etwas zurückgesetzt ist, verfügen. Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof ist die gute Erreichbarkeit gewährleistet.

Errichtet wird das Gesundheitszentrum von vier Initiatoren, die auch die Inhaber sein werden: Architekt Jörg Deibert, Steuerberater Markus Seibert, Apotheker Martin Fähndrich und Dr. med. Carl Priester-Lasch.

In dem Gebäude mit einer Nutzfläche von 2.400 Quadratmetern werden zwei große allgemeinmedizinischen Praxen zu finden sein, das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ) Westhofen mit der Nebenstelle Osthofen und die überörtliche Gemeinschaftspraxis Dieter Emrich & Carl Priester-Lasch, die neben dem neuen Standort Osthofen auch weiterhin in Alsheim präsent sein werden.
Weiterhin gibt es die Apotheke von Martin Fähndrich, der bereits in Guntersblum und in Osthofen eine Apotheke betreibt. Im Obergeschoss wird der Arbeiter Samariter Bund (ASB) eine Tagespflegeinrichtung mit 15 Plätzen bieten.

Ergänzt wird das GO durch ein großes Therapiezentrum auf etwa 450 Quadratmetern und das Kosmetik-Institut von Andrea Ledderhos. Für die noch vorhandenen Flächen werden weitere Mieter gesucht. Wenn alles planmäßig läuft und das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, kann das GO Ende 2016 an den Start gehen“, informierte Architekt Jörg Deibert.

Den offiziellen Spatenstich übernahmen übrigens begeistert Kinder der Osthofener Caritas-Kita „Regenbogen“ und der evangelischen Kita mit ihren kleinen Schaufeln. „Kinder sind die Zukunft für Osthofen und das GO ist es auch“, sagte Markus Seibert. Für jedes Kind, das beim Spatenstich dabei war, spenden die  Initiatoren zehn Euro an die jeweilige Kita.



Straßendaten werden im Auftrag der Stadt Osthofen erfasst

Mit Adleraugen durch die Stadt Osthofen

Das orange-silberne Messfahrzeug mit Kameras auf dem Dach, das demnächst durch Osthofen fährt, wird sicherlich vielen Bürgern auffallen. Das Fahrzeug des Berliner Technologieanbieters eagle eye technologies wurde beauftragt, die Straßenbestands- und Zustandsdaten genau aufzunehmen und optisch zu erfassen. Die Daten der exakten Dokumentation dienen der Kommune als Grundlage für die Einführung eines modernen Erhaltungsmanagement. Mit dessen Hilfe kann die Stadtverwaltung den Straßenerhalt der Straßen in Osthofen künftig ganz gezielt planen.

Um das Straßennetz funktionsfähig und sicher zu erhalten, sind Unterhaltungs- und auch Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Damit vorhandene Mittel möglichst optimal eingesetzt werden, will die Stadt Osthofen diese Aufgaben künftig auf Basis der zu erfassenden Straßenbestands- und Zustandsdaten planen. Dazu nimmt das eagle eye-Fahrzeug die Daten der kommunalen Straßen und Nebenanlagen exakt auf. Künftig können die verantwortlichen Mitarbeiter die Straßenerhaltung im Überblick planen und bei Bedarf jeden Straßenabschnitt und das dokumentierte Straßeninventar direkt am Rechner in Augenschein nehmen. Das spart Zeit und Geld für Begutachtungen vor Ort und macht die Arbeit der Verwaltung deutlich effektiver.

Die Erfassung geschieht, wie der Firmenname „eagle eye“ andeutet, buchstäblich mit Adleraugen: Die Fahrzeuge sind mit speziellen Sensoren ausgestattet, mit deren Hilfe die Straßenflächen und das Straßeninventar während der Befahrung erfasst werden. Zehn Kameras erfassen gleichzeitig den Straßenraum und nehmen die Verkehrsanlagen auf. Die Datenaufnahme ist wetterabhängig und dauert nur wenige Tage. Im Ergebnis erhält die Stadt Osthofen exakte Bestands- und Zustandsdaten aller Straßenflächen.

Die Befahrung ist vorgesehen für den Zeitraum 13. Und 14. August 2015.

Über eagle eye technologies
eagle eye ist die einzige Straßenerfassungstechnologie, die alle relevanten Flächen- und Zustandsdaten höchst präzise direkt aus der Befahrung heraus ermittelt. Erstmals ist damit eine realitätsgetreue Abbildung von Straßen- und Straßenzuständen möglich. Auch bei der Lieferung des kompletten Daten-Spektrums für die Doppik ist eagle eye das führende System. Entwickelt von der eagle eye technologies GmbH, dem Technologieführer auf dem Gebiet der mobilen Straßendatenerfassung, hat sich eagle eye in zahlreichen Kommunal-, Landes- und Spezialprojekten bewährt und wird auch als Komplettsystem erfolgreich vermarktet. Die eagle eye technologies bietet je nach Bedarf das gesamte Spektrum an Messverfahren an: Von der Messradmethode bis zur Überfliegung mit dem firmeneigenen Flugzeug. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin verfügt über langjährige Erfahrung bei der Datenerfassung und –bewertung für die Einführung der Doppik und bietet dazu ein Gesamtpaket aus Bestands-, Zustands-, Bewertungs- und Bilanzierungsdaten. Kunden von eagle eye in Rheinland-Pfalz sind u.a. die Kommunen Frankenthal, Speyer, Kirchen (Sieg), Bad Neuenahr-Ahrweiler, u.a.


Projektverantwortung:
eagle eye technologies GmbH
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Alexander Gumnior
Tel.: 0170 – 90 88 710

Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau
Christian Scheuermann
Fachbereichsleiter Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen
Tel.: 06244 – 5908 60

Datenschutzerklärung:

Im Rahmen der Datenerfassung ist die Firma stets bemüht, so wenige wie möglich persönliche Bilddaten zu erfassen. Konkret versuchen sie in verkehrsarmen Zeiten zu fahren und spezielle Flächen mit geringem Personenaufkommen zu erfassen. Deren Fahrzeuge sind mit entsprechendem Signal und als Vermessungsfahrzeuge gekennzeichnet. Eine Zuordnung persönlicher Daten zu den erfassten Bilddaten erfolgt in keinem Fall. Das vorhandene Bildmaterial wird lediglich im Rahmen des Auftrages zur Erfassung kommunaler Infrastruktur verwendet.

Datenmaterial, welches im Rahmen des Auftrages durch die kommunale Verwaltung zur Verfügung gestellt wird, wird nur im Rahmen des Auftrages verwertet und nach Vertragserfüllung werden diese Daten sofort und unwiderruflich gelöscht.

Die Mitarbeiter der Firma eagle eye und deren beauftragten Dienstleistungsunternehmen sind zur Verschwiegenheit und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen verpflichtet worden.





Renovierte Boulebahn eingeweiht

Mit Unterstützung der Sieger von „Fit & Schlank mit Ihrer Bank“ der Volksbank Alzey-Worms wurde die Altbachanlage in der Ludwig-Schwamb-Straße wieder attraktiver gestaltet.

Das sportliche Team aus Osthofen war als Sieger der Abspeck-Aktion hervorgegangen und erzielte dadurch eine stattliche Summe. Einen Teil des Geldes spendeten die Teilnehmer für die Neugestaltung der Altbachanlage. Die Stadt setzte die Boulebahn wieder instand, gab dem historischen Eichhäuschen einen neuen Anstrich und erneuerte das marode Fenster.

Boulebahn
 
Gut gelaunt trafen sich die Teilnehmer von „Fit &Schlank“ mit Stadtbürgermeister Thomas Goller, um die neue Boulebahn einzuweihen, und hatten dabei sichtlichen Spaß. Neulingen wurden die Regeln erklärt, denn das Boulespiel soll keine Eintagsfliege werden. Man will sich regelmäßig treffen, um das „Spiel der Franzosen“ zu spielen. „Ich hoffe, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger zu dem geselligen Mannschaftssport treffen und Spaß haben“, so Goller.

Die  Altbachanlage kann künftig auch für die Aktivitäten der Vereine oder der Winzer genutzt werden. Im Eichhäuschen, in dem Strom und Wasseranschluss vorhanden sind, können auch Tischgarnituren gelagert werden. „Gesucht wird noch jemand, der den Schlüssel verwaltet“, betonte der Stadtchef.


 

Bürgerinformation zur Korrektur der Schreibweise der Carl-Ulrich-Straße

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Verwaltung ist einem Hinweis einer Bürgerin nachgekommen und hat eine fehlerhafte Schreibweise auf einem Straßenschild korrigiert. Die Straße ist  nach Carl Ulrich, dem 1. Staatspräsident des Volksstaates Hessen   (1919-1928) in der Weimarer Republik benannt. Die bisherige Schreibweise „Karl Ullrich-Straße“ war missverständlich, da es, wie sich jetzt herausstellte, einen SS-Oberführer gleichen Namens gab. Zur Zeit wird geprüft, wie der Fehler möglichst unkompliziert geändert werden kann.
 
Wichtig zu wissen ist, dass für die Anwohner keine Kosten für Personalausweis, Reisepass und Grundbuchamt etc. entstehen sollen.
Außerdem werden die Feuerwehr, die Polizei, die Rettungsdienste, das Finanzamt, die Brief-  und Zeitungszusteller, die Telekommunikationsanbieter und einige Hersteller von Navigationssystemen informiert.  Über die Änderungen halten wir Sie auf dem Laufenden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Thomas Goller
Stadtbürgermeister


 
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(Druck und Nutzung des Stadtplans nur für private Zwecke gestattet. Andere Nutzungsarten nur mit schriftlicher Genehmigung der Fa. Printhaus, Backsteinweg 4, 67574 Osthofen)
 
 
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