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Flohmarkt für die Hoffnung



Der Witterung getrotzt

Trotz der kühlen Temperaturen am  Pfingstsonntag war das Kennenlern-Picknick ein voller Erfolg. Zwar waren deutlich weniger Besucher  in den Osthofener Stadtpark gekommen als beim Auftakt im Vorjahr, aber die Stimmung war wieder großartig.

  
Sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene hatten gemeinsam jede Menge Spaß bei den zahlreichen Sport- und Spielangeboten der Vereine und Organisationen. Und die vielen Kinder und Jugendlichen, die das Bungee-Run, die Airtrack-Bahn und das Volleyball – Kleinfeld der TGO nutzen, kamen sogar ins Schwitzen. Begeisterung herrschte auch im Fußballkleinfeld des FSV 03 Osthofen, wo die Profis spielerisch mit Kindern um den Ball kämpften und bei der Diabolo-Show der Gruppe „The Battle“ von der Wonnegauschule.



Während sich stolz die Kleinen zeigten, die von den Caritas Kitas als lustige Tiere geschminkt  worden waren, nutzten die Besucher das kostenfreie kulinarische Angebote der politischen Parteien, das vom großen Kuchenbüffet, zu dem die AWO den Kaffee lieferte, über Käsespieße bis hin zu lecker belegten Schnittchen reichte.

Großes Interesse fand der Stand der Gästeführer, die Auskunft zu ihrem neuen Programm gaben und das Team der  „VOR-Tour der Hoffnung“, das zur Benefizradtour zugunsten krebskranker Kinder informierte und Spenden sammelte.


Für Aufsehen sorgten die außergewöhnlichen Zeichnungen des 17-jährigen „MHC“ (Künstlername) aus Marokko am Infostand der „IWO“ (Interkulturelle Wohngruppe Osthofen). „Für ihn suchen wir ganz dringend eine Lehrstelle, denn er wird im Herbst volljährig und ohne Ausbildungsplatz ist seine Zukunft sehr ungewiss“, sagte Betreuerin Monika Schäfer.

„Intention des Festes ist  der nähere Kontakt von Osthofenern mit Neubürgern“, informierte Stadtbürgermeister Thomas Goller, der sich über die gelungene zweite Auflage des Kennenlern-Picknicks freute. „Es wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden, bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein.“


 
Info
Während der Veranstaltung  wurde der Turngemeinde Osthofen (TGO) und dem Fußballverein FSV 03 Osthofen der Integrationspreis 2015 verliehen, der aus dem bisherigen Umweltpreis hervorgeht.  Stefan Frohnhöfer übergab das vom EWR gestiftete Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro je zur Hälfte an die beiden Vereine für ihr herausragendes Engagement im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.



Gemütlich ins Wochenende




Interessante Einblicke
Mit der Entdeckertour „Wingert, Wein & weite Blick“ zum Auftakt der diesjährigen Saison präsentierten die Osthofener Gästeführer ein völlig neues Thema im Programm. 
  
Bei typischem Aprilwetter wanderten zwei Gruppen vom Start an der Bergkirche durch die südlichen Weinberge Osthofens und erfuhren dabei, unterhaltsam verpackt, viel Wissenswertes. Das Wetter nahm man gelassen, es tat der guten Stimmung keinen Abbruch, man genoss die herrlichen Ausblicke sowie Einblicke in die Thematik des Weinanbaus.

Bei strahlendem Sonnenschein kam die erste Gruppe am Flakhäuschen an und wurde mit einer Weinprobe vom Weingut Birgit und Dieter Kratz empfangen, die auch kurzweilige Informationen zum Riesling und anderen Rebsorten gaben. Gästeführerin Ursula Feile erläuterte die Geschichte  des Flakhäuschens, von dessen Plateau die Besucher einen 360- Grad-Blick bis in den Odenwald und in die Pfalz haben. „Das schlichte Weinberghäuschen, um 1900 von Karl Staufer erbaut, diente als Unterstand bei schlechtem Wetter. Während des Ersten Weltkriegs wurde es als  Späh- und Horchposten genutzt. Eine Flak hat hier nie gestanden“, so Feile.

Entdeckertour
Ein gutes Tröpfchen gab es für die Wanderer von Peter Buschei vom Weingut Wieder

Im Laufe der Wanderung informierte sie auch über die fünf großen Weinbaugebiete Osthofens, nannte die Unterschiede in der Arbeitsweise von früher zu heute und am jeweiligen Objekt zeigte sie verschiedene Arten des Anbaus von Reben. Aufschlussreich waren ihre Ausführungen zur Bedeutung von Löss oder lehmhaltigem Boden für den Geschmack der Trauben, zum Einsatz von Pheromon-Fallen für den Traubenwickler und  zur Reblaus, die früher große Schäden an den Wurzeln der Reben angerichtet hatte.
  
Heftiger Sturm und Regen schränkte den Aufenthalt am Weißen Häuschen ein, zu dessen Geschichte Gästeführer Peter Berger informierte. An der fest installierten großen Tafel in der Nähe des Häuschens luden Peter und Christine Buschei vom Weingut Wieder zur Weinprobe und zu köstlichen kleinen Leckereien ein.

Am Roten Häuschen wärmten wiederum Sonnenstrahlen. Zum Abschluss der Tour genoss man die Weinprobe vom Weingut Knierim und amüsierte sich köstlich bei einem Szenenspiel in Mundart. Dafür waren Gästeführer Andreas Ruppert und Ehefrau Renate in die Rolle des kinderlosen Ehepaars Schorsch und Sofie Knierim in 1927 geschlüpft und präsentierten originell sowohl ein Stück Familiengeschichte als auch Historie des um 1900 erbauten Häuschens.

Info
Das Programm der Gästeführungen finden Sie hier .
Individuelle Führungen können in der Infothek der Stadt Osthofen gebucht werden.
Tel. 06242 5030109 oder per E-Mail: b.witt@vg-wonnegau.de



RHEINRADELN
am 22. Mai 2016 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
 
Programm Osthofen

Freiwillige Feuerwehr Osthofen
„Tag der offenen Tür"

Attraktives Programm rund ums Feuerwehrgerätehaus in der Goldbergstraße, originelle Spiele mit der Jugendfeuerwehr, Kinderbelustigung, Leckeres vom Grill und musikalische Unterhaltung vom Kirchenmusikverein Osthofen

RheinRadler-Eis und erfrischende Cocktails
Hausgemachtes Radler-Eis und leckere Cocktails beim Eiscafé „Amalfi“, Bahnhofstraße 1

Boxenstopp beim Wechslerwein

Auftanken, Spaß haben und Genießen unter der alten Kastanie mit Qualitätswein, Leckerem aus der Gutsküche, Live Musik der „Frosch Companie“ im Weingut  Bert Wechsler Erben der Familie Ahl, Ziegelhüttenweg 9

Boxenstopp beim Weingut Wechsler

Verweilen in der historischen Holzmühle
Ab 11.30 Uhr: Hausgemachte Gerichte, köstliche Weine, alkoholfreie Getränke und mehr im idyllischen Ambiente des Weingutes Holzmühle der Familie Hahn, Schwerdstraße 20.
Ab 14 Uhr: frischer Erdbeerkuchen und Kaffee vom Bürgerverein Wonnegau

Chill-Out-Lounge
Zwischen Osthofen und Mettenheim mit Blick auf das „Radlergeschehen“: Entspanntes Verweilen bei gutem Wein vom Weingut Blümel im Magdalenenhof und mediterranen Spezialitäten der Seelenfuttermanufaktur Eric Washeim. Außerdem: Stand mit niveauvollem „Osthofener Wingertschmuck“ von Henn & Seemann

Radlerstopp bei den Seebachmaisjer
Erfrischende Getränke: Wein, Schorle und alkoholfreie Getränke bieten die Seebachmaisjer des CCO. Weiterhin: Kinderschminken und Kindertatoos. Standort: Alter Herrnsheimer Weg

Den Sanitätsdienst übernimmt das DRK Osthofen. Zelt für medizinische Versorgung: Vor  der Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau, Am Schneller 3.



Für Neubürger und „Alt-Osthofener“
Kennenlernen beim Picknick im Osthofener Stadtpark
  
Nach dem gelungenen Start im vergangenen Jahr sind am Pfingstsonntag alle „Alt-Osthofener“ und Neubürger der Stadt zu einem Picknick in den Stadtpark eingeladen.

Bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein können die großen und kleinen Besucher gemütlich auf dem Rasen verweilen, das idyllische Ambiente des Parks genießen sowie ihr mitgebrachtes Picknick oder das kostenfreie Angebot der Vereine und Organisationen.

Kennenlern-Picknick

Neben Kaffee, Kuchen und kleinen Leckereien gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm mit:
-    Bungee - Run
-    Fußball - Kleinfeld
-    Volleyball - Kleinfeld
-    Kinderschminken
-    Kinderprogramm

Als kleine Attraktion zeigt um 15 Uhr die  bekannte Gruppe „The Battle“ eine Diabolo-Show. Anschließend kann unter Anleitung das Diabolo probiert werden.

Photo by Birgit Hoehn 2016

Wann? Am Sonntag, 15. Mai 2016, von 14 Uhr bis 18 Uhr
(Bitte Gedeck mitbringen und Picknickdecke nicht vergessen)



VOR-TOURDie VOR-TOUR der Hoffnung
rollt in Rheinhessen
 
Zum 21. Mal treten wieder namhafte Sportler, Politiker, Manager, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger kräftig in die Pedale, um krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen. Aus Osthofen wird der erfolgreiche Mountainbiker Karl Platt (Deutscher Meister) dabei sein.

Ziel der VOR-TOUR der Hoffnung, die vom 07. bis 09. August 2016 durch Rheinhessen rollt, ist es, möglichst viele Spenden zu sammeln.

Am 8. August macht die Benefiz-Radtour in Osthofen halt. Bis dahin sollen in der Wein- und Sektstadt zahlreiche Aktionen gestartet werden, deren Ertrag beim 40-Minuten- Aufenthalt der Radler an die Verantwortlichen des Vereins  übergeben wird. Weiterhin soll an diesem Tag ein „Fest im Zeichen der Hilfe“ im Stadtpark stattfinden. Einige Osthofener Kita- Kinder werden fleißig üben, um beim Fest mit Sänger Chris Bennett sein eigens für die Tour geschriebenes Lied zu singen, das unter dem Motto steht: „Wenn man gesund ist, hat man 1000 Wünsche, wenn man krank ist nur einen – nämlich gesund zu werden.“ 

Gruppenfoto Radler

Zur Präsentation des Projekts sind Firmen, Vereine, Organisationen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen: Am Donnerstag, 28. April 2016 um 19 Uhr im Rittersaal des Weingasthofs „Zum Weißen Roß“. Hier können auch Ideen zu Spendenaktionen besprochen werden.  

Hilfe, die zu hundert Prozent ankommt!
Die VOR-TOUR-Radler haben in den vergangenen Jahren über 2,7 Millionen Euro an Spenden erradelt. Das Geld kommt Cent für Cent den Kindern und betroffenen Familien, sowie namhaften Forschungseinrichtungen zugute. Sämtliche Kosten werden von Sponsoren oder den Teilnehmern selbst getragen. Die Verwaltung der Spenden liegt allein in der Hoheit der Kämmerei der Universitätsstadt Gießen.

Die TOUR- Organisatoren hoffen auf ein ähnlich gutes Spendenergebnis wie im vergangenen Jahr, wo  421.618,68 Euro zusammen kamen. Besonders hervorzuheben ist, dass von den erradelten Spendengeldern stattliche  Beträge in die Region zurückfließen. So unterstützt die VOR-TOUR beispielsweise seit Jahren den Förderverein für Tumor und leukämiekranke Kinder in  Mainz nach dem Motto: Wir radeln in der Region für die Region!

Spenden
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
IBAN: DE40 5535 0010 0006 1833 55
oder
Volksbank Alzey-Worms
IBAN: DE49 5509 1200 0080 0000 06

Stadt Osthofen
Verwendungszweck: VOR-TOUR der Hoffnung
Für Spendenbescheinigung bitte Name und Anschrift angeben



Neue Tagesförderstätte der Lebenshilfe in Osthofen
 
In absehbarer Zeit wird die Lebenshilfe Worms-Alzey in Osthofen eine Tagesförderstätte für schwerstbehinderte Menschen errichten.

„Damit wird die Versorgung im ambulanten Pflegebereich komplettiert“, freute sich Stadtbürgermeister Thomas Goller bei  der Grundstücksbegehung. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hatte der Verein der Lebenshilfe Worms-Alzey das knapp 2000 Quadratmeter große Grundstück zwischen Wonnegauschule und der Straße „Alter Herrnsheimer Weg“ erworben.

„Erstmals hatten wir in 2014 im Ministerium die Einrichtung einer weiteren Tagesförderstätte (TFS) diskutiert", informierte Norbert Struck, Geschäftsführer der Lebenshilfe Worms-Alzey. „Am Standort Worms in der Kurfürstenstraße haben wir 49 Plätze zur Verfügung. Unsere Kapazität ist längst ausgeschöpft und der Bedarf steigt stetig.“ Hinzu komme, dass in der Wormser Lebenshilfe-Werkstatt einige Menschen beschäftigt sind, bei denen es abzusehen ist, dass sie mit zunehmendem Alter zum Schwerstpflegefall und somit zu Kandidaten der TFS werden.

Foto: Jannik Reinecke/ Die Knipser
Bei der Grundstücksbegehung: (von links) Vorsitzender Ulrich Granseyer, Landrat Ernst Walter Görisch, Kreisbeigeordneter Klaus Mehring, Stadtbürgermeister Thomas Goller, Geschäftsführer Norbert Struck, VG-Bürgermeister Walter Wagner, Klaus Hagemann, Schatzmeister Richard Götz. (Foto: Jannik Reinecke/ Die Knipser)

Viele der Ganztagsbetreuten der TFS Worms kommen aus Osthofen. „Deshalb lag es nahe, dort einen weiteren  Standort einzurichten“, berichtete Ulrich Granseyer, Vorsitzender des Lebenshilfe Vereins.

Die Nachfrage bei der Stadt war positiv. „Der damalige Bürgermeister Wolfgang Itzerodt hat sogar bei der Grundstücksuche geholfen“,  so Granseyer. In seinem Nachfolger, Stadtbürgermeister Thomas Goller, habe man weiterhin einen guten Kooperationspartner.

Dem geplanten Vorhaben am Standort Osthofen stand auch Landrat Ernst Walter Görisch gleich aufgeschlossen gegenüber. „Ich freue mich, dass zum einen die Tagesförderstätte dem gesamten Landkreis zur Verfügung steht, zum anderen, dass damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, sagte er beim Ortstermin.

Entstehen werden in Osthofen neun Plätze für Schwerstbehinderte. Der Bedarf sei allerdings größer. Deshalb sei auch eine Erweiterung der Einrichtung möglich, zumal es die Größe des Grundstücks erlauben würde.  Gleichfalls bestehe die Idee, auf dem Grundstück kleine Wohngruppen für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf einzurichten. „Einige haben weit über 40 Jahre in der Werkstatt gearbeitet, die Lebenshilfe ist für sie wie eine Familie“, so Struck
 
Der Standort in Osthofen sei ideal, betonte Granseyer. „Er kann von den Fahrdiensten der Lebenshilfe, die die Personen  morgens in die Einrichtung bringen und am späten Nachmittag wieder nach Hause bringen, gut angefahren werden.“ 

Der nächste Schritt für die Realisierung des Projektes sei nun die Beratung sei mit den Architekten.



Helfende Hände in Osthofen
 
Erfreulich gut besucht war das Treffen im Bürgerhaus, zu dem der Osthofener Arbeitskreis „Bunter Tisch“ eingeladen hatte. Es war die Auftaktveranstaltung zu weiteren Treffen, mit denen eine Plattform zum Austausch von Osthofener Bürgern mit Flüchtlingen entstehen soll.  

„Durch Kennenlernen und persönlichen Kontakt werden Vorurteile und auch Ängste abgebaut“, weiß Bernd Bänfer, Mitgründer  des Helferkreises „Bunter Tisch“, der eng mit der örtlichen Caritas zusammenarbeitet. „Osthofen hat mit derzeit 52 Flüchtlingen den größten Anteil in der VG-Wonnegau und alle sind dezentral untergebracht, was von großem Vorteil ist.“  

Stadtbürgermeister Thomas Goller bedankte sich beim Arbeitskreis und der Caritas, vertreten durch Alexandra Heinecker. „Durch die geplanten regelmäßigen Zusammenkünfte ist es möglich, die Probleme der Flüchtlinge zu verstehen und Wege zu finden, um zu helfen“, sagte er. „Wichtig für die Integration der Neubürger ist es, sie als Partner anzuerkennen, damit sie in der Gesellschaft ankommen.“

Bunter Tisch

Eine türkische Frau, die seit 28 Jahren in Deutschland lebt, sagte: „Ich weiß, wie schwer es ist, wenn man in ein fremdes Land kommt. Wenn die Sprachbarriere nicht wäre, könnte man noch mehr Kontakte herstellen. Ich hoffe, wir können hier neue Freundschaften schließen.“

Zu dem gemütlichen Treffen, für das die Teilnehmer Salate und Tee, Kaffee und Kuchen mitgebracht hatten, waren Osthofener Bürger, einige mit türkischer Abstammung, und Flüchtlinge gekommen, von denen die meisten erst seit zwei Monaten in Osthofen sind.

„Wir sind so dankbar, hier zu sein“, war der Tenor der interkulturellen Vorstellungsrunde in  Deutsch, Englisch und von einem der Teilnehmer ins Arabische übersetzt. Die überwiegend aus Syrien kommenden Flüchtlinge berichteten von ihren Berufen, in denen sie in ihrem Heimatland gearbeitet hatten. Dabei waren ein Journalist, ein Jurist, ein Ingenieur, ein Computerspezialist und ein Lehrer, der mit Frau und drei Kindern jetzt in Osthofen lebt.

Für die Flüchtlinge gab es von Osthofener Bürgern einige Hilfsangebote. Axel Sawitzki bot im Arbeitsprojekt „Casa Nova“ ein Praktikum an, das zur Ausbildung führen kann und seine Ehefrau, Kinder- und Jugendtherapeutin, die psychologische Unterstützung im Bedarfsfall. Stadtratsmitglied Jochen Piehl lud zu einem Fahrradfahr-Kurs ein und Beigeordneter Günter Sum zur Mithilfe beim demnächst stattfindenden Umweltprojekt.

Es gibt aber auch bereits bestehende Hilfsangebote. Die Osthofenerin Elli Olff betreut beispielsweise eine afghanische Familie, eine Mutter mit vier Kindern. „Zwei der Kinder besuchen die 5. Klasse der Otto-Hahn Schule in Westhofen und werden dort exzellent betreut“, sagte sie.  Ein ebenso großes Lob ging an die Osthofener Kita Arche Noah, die das dreijährige Mädchen der Familie besucht.

Info
Es werden noch weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die beim Erlernen der Sprache helfen, den Arztbesuch oder Behördengänge begleiten oder bei kleinen Dingen des Alltags behilflich sind.

Der Helferkreis trifft sich am 29.02.2016 um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Osthofener Caritas (Rheinstraße 45). Jeder, der sich in der Gruppe engagieren möchte, ist herzlich willkommen.

 


 


RHEINRADELN 2016 – Mach mit!
 
RHEINRADELNIm kommenden Jahr ist der Termin der erfolgreichen Veranstaltung RheinRadeln auf Sonntag, den 22. Mai 2016, festgelegt.

Entlang der Strecke zwischen Oppenheim und Worms-Herrnsheim soll den Teilnehmern von 10 Uhr bis 18 Uhr wieder ein Stück rheinhessische Lebensart geboten werden.

Zum Jubiläum „200 Jahre Rheinhessen“ in 2016 haben einige der beteiligten Städte und Gemeinden bereits besondere Attraktionen und originelle Ideen für das Rahmenprogramm von RheinRadeln entwickelt.

Wir bitten Osthofener Vereine und Organisationen, sich mit Beiträgen an dem sportlichen Volksfest zu beteiligen. Vorstellbar wäre auch ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Gesang, das die Besucher zum Verweilen einlädt.

Der Termin für Gestaltung und Druck von Werbematerial und Flyern wurde bereits auf Anfang Januar 2016 gelegt. Wer sich am Programm zu „RheinRadeln 2016“ beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zum 10. Dezember  2015:
Infothek der Stadt Osthofen, Tel.: 06242 5030109, E-Mail b.witt@vg-wonnegau.de

Gez. Thomas Goller
Stadtbürgermeister



Ein kleines Pflänzchen zum Blühen bringen
 
Im Rahmen des ersten Schüleraustauschs zwischen den Partnerstädten Osthofen und Mirebeau waren 20 Schüler des Collège Arthur Rimbaud (Mirebeau/Frankreich) in Osthofen zu Gast.

„Viele der Schüler sind im Jugendparlament in Mirebeau aktiv und haben uns bei einem Besuch im April sehr herzlich empfangen“, informierte Frank Wagner, Vorsitzender des Internationalen Freundeskreises der Stadt Osthofen (IFSO). Deshalb lud der damalige Erste Beigeordnete Klaus Hagemann die Jugendlichen spontan zu einem Besuch nach Osthofen ein.

So habe sich in Kooperation mit der Comité Jumelage von Mirebeau, der dortigen Schule, der IGS Osthofen und dem IFSO kurzfristig die Möglichkeit eines Austausches ergeben. „Da die Partnerschaft in den letzten Jahren nicht sehr aktiv war, hoffen beide Seiten, dass auf diesem Wege die Verbindung wieder intensiviert werden kann“, so Wagner.

Ein abwechslungsreiches Programm wurde den Schülern von Mittwoch bis Sonntag geboten. Neben der Teilnahme am Unterricht und Besichtigung der IGS, die die Jugendlichen aus Frankreich wegen der modernen Ausstattung begeisterte, gab es einen Ausflug nach Heidelberg mit Besichtigung des Schlosses und der Altstadt.

Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Carole Poniewiera (Collége Mirebeau), Didier Lenoir (Verbandsbürgermeister Canton Mirebeau), Eva-Maria Grüner (IGS), Ernst-Heinrich Ahl (IFSO), Guy Vincent Viry (Comité Jumelage Mirebeau), Frank Wagner (IFSO). Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Das absolute Highlight war  die Weinlese mit dem Weingut Margaretenhof am Samstag. Winzermeister Ernst-Heinrich Ahl hatte die Idee, zum 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft im kommenden Jahr einen Jubiläumswein gemeinsam mit den französischen Freunden zu ernten.

Mit Eifer und Begeisterung machten sich die Jugendlichen und weitere fleißige Helfer daran, die Trauben für den besonderen Wein zu lesen, sodass man in Rekordzeit mit der Arbeit fertig war. Natürlich wurde auch ausgiebig von den Trauben genascht und viel gelacht im Weinberg.
Bei einem gemeinsamen Abendessen, zu dem auch die gastgebenden Eltern eingeladen waren, betonten Stadtbürgermeister Thomas Goller, Cantonsbürgermeister Didier Lenoir und Guy Vincent-Viry, Präsident des Comité Jumelage, die Bedeutung der deutsch-französischen Partnerschaft, die mit der Jugend neu belebt werden könne. Mit dem Schüleraustausch sei  zwar erst ein kleiner Schritt getan, man hoffe aber, dass hier ein kleines Pflänzchen zum Blühen kommt.

Der Gegenbesuch ist für das Jubiläumsfest im kommenden Jahr  geplant, wozu von französischer Seite alle Anwesenden eingeladen wurden. Stadtbürgermeister Goller lud zum erstmals Ende Juni stattfindenden Stadtfest ein und wünscht sich, dass sich die Franzosen mit einem Stand beteiligen.

Am Sonntagnachmittag hieß es dann, Abschied zu nehmen. „In einer Mail, die mich abends von der Schulleiterin erreichte, heißt es: „Vielen Dank … es war sehr schön und die französischen Eltern sind begeistert“, berichtete Frank Wagner.



Spatenstich für zukunftsgerichtetes Projekt
 
Vor etwa einem Jahr war die Verwaltung mit Verbandsbürgermeister Walter Wagner und Stadtbürgermeister Thomas Goller aktiv und kooperativ das Projekt medizinische Versorgung angegangen. 

Am Freitagmorgen erfolgte bereits der Spatenstich für das Gesundheitszentrum (GO) auf dem ehemaligen Wander-Gelände unweit des Bahnhofs Osthofen.

Die aktive Wirtschaftsförderung und Vernetzung von Kommune und privaten Initiatoren ermöglicht jetzt ein attraktives Angebot, um den Ärzten ein optimales Arbeitsklima zu schaffen. „Nur so ist es möglich, junge Ärzte nach Osthofen zu bringen mit dem Ziel, langfristig die medizinische Versorgung auf dem Land zu sichern“, betonte Stadtbürgermeister Goller beim offiziellen Spatenstich.

„Neben IGS dem künftigen S-Bahn-Halt  ist es ein weiteres wichtiges Projekt, das Osthofen auch für Neubürger attraktiv macht.“ Er erinnere sich  noch gut an die langen Diskussionsrunden, die der Entscheidung zum Bau des GO vorausgegangen waren.

Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Stadtbürgermeister Thomas Goller und die Initiatoren freuen sich über den offiziellen Spatenstich der Kinder zum Bau des Gesundheitszentrums

Das moderne Gebäude des Gesundheitszentrums wird über drei Geschosse sowie eine zusätzliches Dachgeschoss, das etwas zurückgesetzt ist, verfügen. Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof ist die gute Erreichbarkeit gewährleistet.

Errichtet wird das Gesundheitszentrum von vier Initiatoren, die auch die Inhaber sein werden: Architekt Jörg Deibert, Steuerberater Markus Seibert, Apotheker Martin Fähndrich und Dr. med. Carl Priester-Lasch.

In dem Gebäude mit einer Nutzfläche von 2.400 Quadratmetern werden zwei große allgemeinmedizinischen Praxen zu finden sein, das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ) Westhofen mit der Nebenstelle Osthofen und die überörtliche Gemeinschaftspraxis Dieter Emrich & Carl Priester-Lasch, die neben dem neuen Standort Osthofen auch weiterhin in Alsheim präsent sein werden.
Weiterhin gibt es die Apotheke von Martin Fähndrich, der bereits in Guntersblum und in Osthofen eine Apotheke betreibt. Im Obergeschoss wird der Arbeiter Samariter Bund (ASB) eine Tagespflegeinrichtung mit 15 Plätzen bieten.

Ergänzt wird das GO durch ein großes Therapiezentrum auf etwa 450 Quadratmetern und das Kosmetik-Institut von Andrea Ledderhos. Für die noch vorhandenen Flächen werden weitere Mieter gesucht. Wenn alles planmäßig läuft und das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, kann das GO Ende 2016 an den Start gehen“, informierte Architekt Jörg Deibert.

Den offiziellen Spatenstich übernahmen übrigens begeistert Kinder der Osthofener Caritas-Kita „Regenbogen“ und der evangelischen Kita mit ihren kleinen Schaufeln. „Kinder sind die Zukunft für Osthofen und das GO ist es auch“, sagte Markus Seibert. Für jedes Kind, das beim Spatenstich dabei war, spenden die  Initiatoren zehn Euro an die jeweilige Kita.



Straßendaten werden im Auftrag der Stadt Osthofen erfasst

Mit Adleraugen durch die Stadt Osthofen

Das orange-silberne Messfahrzeug mit Kameras auf dem Dach, das demnächst durch Osthofen fährt, wird sicherlich vielen Bürgern auffallen. Das Fahrzeug des Berliner Technologieanbieters eagle eye technologies wurde beauftragt, die Straßenbestands- und Zustandsdaten genau aufzunehmen und optisch zu erfassen. Die Daten der exakten Dokumentation dienen der Kommune als Grundlage für die Einführung eines modernen Erhaltungsmanagement. Mit dessen Hilfe kann die Stadtverwaltung den Straßenerhalt der Straßen in Osthofen künftig ganz gezielt planen.

Um das Straßennetz funktionsfähig und sicher zu erhalten, sind Unterhaltungs- und auch Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Damit vorhandene Mittel möglichst optimal eingesetzt werden, will die Stadt Osthofen diese Aufgaben künftig auf Basis der zu erfassenden Straßenbestands- und Zustandsdaten planen. Dazu nimmt das eagle eye-Fahrzeug die Daten der kommunalen Straßen und Nebenanlagen exakt auf. Künftig können die verantwortlichen Mitarbeiter die Straßenerhaltung im Überblick planen und bei Bedarf jeden Straßenabschnitt und das dokumentierte Straßeninventar direkt am Rechner in Augenschein nehmen. Das spart Zeit und Geld für Begutachtungen vor Ort und macht die Arbeit der Verwaltung deutlich effektiver.

Die Erfassung geschieht, wie der Firmenname „eagle eye“ andeutet, buchstäblich mit Adleraugen: Die Fahrzeuge sind mit speziellen Sensoren ausgestattet, mit deren Hilfe die Straßenflächen und das Straßeninventar während der Befahrung erfasst werden. Zehn Kameras erfassen gleichzeitig den Straßenraum und nehmen die Verkehrsanlagen auf. Die Datenaufnahme ist wetterabhängig und dauert nur wenige Tage. Im Ergebnis erhält die Stadt Osthofen exakte Bestands- und Zustandsdaten aller Straßenflächen.

Die Befahrung ist vorgesehen für den Zeitraum 13. Und 14. August 2015.

Über eagle eye technologies
eagle eye ist die einzige Straßenerfassungstechnologie, die alle relevanten Flächen- und Zustandsdaten höchst präzise direkt aus der Befahrung heraus ermittelt. Erstmals ist damit eine realitätsgetreue Abbildung von Straßen- und Straßenzuständen möglich. Auch bei der Lieferung des kompletten Daten-Spektrums für die Doppik ist eagle eye das führende System. Entwickelt von der eagle eye technologies GmbH, dem Technologieführer auf dem Gebiet der mobilen Straßendatenerfassung, hat sich eagle eye in zahlreichen Kommunal-, Landes- und Spezialprojekten bewährt und wird auch als Komplettsystem erfolgreich vermarktet. Die eagle eye technologies bietet je nach Bedarf das gesamte Spektrum an Messverfahren an: Von der Messradmethode bis zur Überfliegung mit dem firmeneigenen Flugzeug. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin verfügt über langjährige Erfahrung bei der Datenerfassung und –bewertung für die Einführung der Doppik und bietet dazu ein Gesamtpaket aus Bestands-, Zustands-, Bewertungs- und Bilanzierungsdaten. Kunden von eagle eye in Rheinland-Pfalz sind u.a. die Kommunen Frankenthal, Speyer, Kirchen (Sieg), Bad Neuenahr-Ahrweiler, u.a.


Projektverantwortung:
eagle eye technologies GmbH
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Alexander Gumnior
Tel.: 0170 – 90 88 710

Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau
Christian Scheuermann
Fachbereichsleiter Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen
Tel.: 06244 – 5908 60

Datenschutzerklärung:

Im Rahmen der Datenerfassung ist die Firma stets bemüht, so wenige wie möglich persönliche Bilddaten zu erfassen. Konkret versuchen sie in verkehrsarmen Zeiten zu fahren und spezielle Flächen mit geringem Personenaufkommen zu erfassen. Deren Fahrzeuge sind mit entsprechendem Signal und als Vermessungsfahrzeuge gekennzeichnet. Eine Zuordnung persönlicher Daten zu den erfassten Bilddaten erfolgt in keinem Fall. Das vorhandene Bildmaterial wird lediglich im Rahmen des Auftrages zur Erfassung kommunaler Infrastruktur verwendet.

Datenmaterial, welches im Rahmen des Auftrages durch die kommunale Verwaltung zur Verfügung gestellt wird, wird nur im Rahmen des Auftrages verwertet und nach Vertragserfüllung werden diese Daten sofort und unwiderruflich gelöscht.

Die Mitarbeiter der Firma eagle eye und deren beauftragten Dienstleistungsunternehmen sind zur Verschwiegenheit und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen verpflichtet worden.





Renovierte Boulebahn eingeweiht

Mit Unterstützung der Sieger von „Fit & Schlank mit Ihrer Bank“ der Volksbank Alzey-Worms wurde die Altbachanlage in der Ludwig-Schwamb-Straße wieder attraktiver gestaltet.

Das sportliche Team aus Osthofen war als Sieger der Abspeck-Aktion hervorgegangen und erzielte dadurch eine stattliche Summe. Einen Teil des Geldes spendeten die Teilnehmer für die Neugestaltung der Altbachanlage. Die Stadt setzte die Boulebahn wieder instand, gab dem historischen Eichhäuschen einen neuen Anstrich und erneuerte das marode Fenster.

Boulebahn
 
Gut gelaunt trafen sich die Teilnehmer von „Fit &Schlank“ mit Stadtbürgermeister Thomas Goller, um die neue Boulebahn einzuweihen, und hatten dabei sichtlichen Spaß. Neulingen wurden die Regeln erklärt, denn das Boulespiel soll keine Eintagsfliege werden. Man will sich regelmäßig treffen, um das „Spiel der Franzosen“ zu spielen. „Ich hoffe, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger zu dem geselligen Mannschaftssport treffen und Spaß haben“, so Goller.

Die  Altbachanlage kann künftig auch für die Aktivitäten der Vereine oder der Winzer genutzt werden. Im Eichhäuschen, in dem Strom und Wasseranschluss vorhanden sind, können auch Tischgarnituren gelagert werden. „Gesucht wird noch jemand, der den Schlüssel verwaltet“, betonte der Stadtchef.


 

Bürgerinformation zur Korrektur der Schreibweise der Carl-Ulrich-Straße

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Verwaltung ist einem Hinweis einer Bürgerin nachgekommen und hat eine fehlerhafte Schreibweise auf einem Straßenschild korrigiert. Die Straße ist  nach Carl Ulrich, dem 1. Staatspräsident des Volksstaates Hessen   (1919-1928) in der Weimarer Republik benannt. Die bisherige Schreibweise „Karl Ullrich-Straße“ war missverständlich, da es, wie sich jetzt herausstellte, einen SS-Oberführer gleichen Namens gab. Zur Zeit wird geprüft, wie der Fehler möglichst unkompliziert geändert werden kann.
 
Wichtig zu wissen ist, dass für die Anwohner keine Kosten für Personalausweis, Reisepass und Grundbuchamt etc. entstehen sollen.
Außerdem werden die Feuerwehr, die Polizei, die Rettungsdienste, das Finanzamt, die Brief-  und Zeitungszusteller, die Telekommunikationsanbieter und einige Hersteller von Navigationssystemen informiert.  Über die Änderungen halten wir Sie auf dem Laufenden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Thomas Goller
Stadtbürgermeister


 
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(Druck und Nutzung des Stadtplans nur für private Zwecke gestattet. Andere Nutzungsarten nur mit schriftlicher Genehmigung der Fa. Printhaus, Backsteinweg 4, 67574 Osthofen)
 
 
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