Verleihung des Ehrenkristalls der Stadt Osthofen

Zum Glück es gibt sie noch: Menschen, die sich aus Überzeugung und nicht wegen des Geldes in den Dienst einer Sache stellen. Traditionell wird dieses ehrenamtliche Engagement beim Jahresempfang der Stadt Osthofen am 24. Oktober 2018 ausgezeichnet.

Genau das wollen wir auch in diesem Jahr wieder tun: mit dem neuen Ehrenkristall der Stadt Osthofen, der den Wappenteller durch eine zeitgemäße Form ersetzt.

Bei dem Ehrenkristall handelt es sich um einen Quader aus Kristallglas, in dessen Zentrum die Miniaturburg „Leckzapfen“ und das Osthofener Wappen dreidimensional zu schweben scheinen.

Möglich gemacht wird das durch moderne Vermessungstechnik und ein spezielles Laserverfahren, wodurch zahlreiche Details maßstabgetreu sichtbar werden. An dieser Stelle sei Herrn J. E. Deibert gedankt, der die mit großem Aufwand erstellten Vermessungsdaten der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Der „Leckzapfen“ wurde 1891 durch den Guts- und Mühlenbesitzer Gustav Weißheimer nach dem Vorbild des Schlosses Lichtenstein oberhalb der Bechtheimer Hohl errichtet. 2009 wurde er auf Initiative des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. mit viel ehrenamtlichem Einsatz vor dem Verfall gerettet und 2011 zum schönsten Weinbergshäuschen Rheinhessens gekürt.

Seit über 100 Jahren ist er ein beliebtes Motiv auf zahlreichen Postkarten und seit der Eröffnung des Rheinterrassenweges für viele Wanderer zu einem festen Begriff geworden, den diese mit Osthofen verbinden.

Anmeldung bis 15. Oktober möglich
Sofern Sie in Ihrem Osthofener Verein noch Menschen haben, die noch keinen Wappenteller besitzen und mindestens 15 Jahre lang ein Amt innehaben oder mindestens 40 Jahre aktiv im Verein tätig waren, können Sie diese bis zum 15. Oktober noch in der Infothek bei Frau Durlak mit einer Auflistung der bisherigen Verdienste und Tätigkeiten für die Verleihung des Ehrenkristalls anmelden.

Im Namen der Stadt danke ich bereits heute allen Ehrenamtlern, denn ohne ihr Engagement wäre unsere Gesellschaft in vielen Bereichen um zahlreiche wichtige Elemente ärmer.

Ihr
Thomas Goller
Stadtbürgermeister